Die Idee:

Hey,

wie ihr seht, ist hier noch nicht viel zu finden. Die Seite ist ja schliesslich noch nicht lange online. Ja selbst die Idee bei uns dazu ist noch sehr frisch, sogar noch gar nicht fertig ausgereift. Im groben soll es aber darum gehen, das urbane (=städtische) Konzept von “Recht auf Stadt” oder auch “Stadt für Alle” auch auf den ländlichen Raum zu übertragen, beziehungsweise die Überschneidungen mit schon bestehenden Kampagnen und Kämpfen deutlich zu machen. Denn viele Probleme ähneln sich – kein Wunder, schliesslich stecken die gleichen Mechanismen dahinter: Denn beispielsweise drohen genauso wie in der Stadt, wo Menschen, Kneipen, Wohnprojekte und informell genutzte Orte wegen kommerziellen Interessen weichen müssen, auf dem Land kleine landwirtschaftliche Höfe von Strassenbauprojekten und großen Agrarbetrieben vertrieben und die ganze Landwirtschaft noch mehr industrialisiert zu werden. Der Unterschied in den Kämpfen besteht allerdings darin, dass es auf dem Land viel weniger Rückhalt gibt. Kommen in der Stadt noch einige Menschen zusammen, um sich der Ausverkauf-Mentalität entgegen zu setzen, stehen die Menschen auf dem Land ziemlich alleine da, sofern sie keine Unterstützung aus der Stadt bekommen. Von der “kulturellen Einöde”, Nazis etc. auf dem Land, in Dörfern und Kleinstädten soll jetzt gar nicht erst die Rede sein…

Deswegen: Fühlt euch eingeladen, euch zu informieren und zu vernetzen.

Links zu politischen Initiativen und mehr oder weniger radikalen Versuchen, die allgemeine Entwicklung zu durchbrechen (die Liste soll zukünftig noch erweitert werden):

Reclaim the Fields-Camp bei Leipzig
Solidarische Landwirtschaft im Allgemeinen
Solidarische Landwirtschaft bei Leipzig
Nicht-kommerzielle-Landwirtschaft
Bündnis “Wir haben es satt!”
Landgrabbing in Ostdeutschland
Weltweites Bündnis von Kleinbäuer_Innen